Der Keramikkurs für Männer, die Ton bisher nur aus dem Baumarkt oder aus Lautsprechern kennen.
Ton ist kalt, feucht, formbar – und nimmt einem nichts übel. Ideale Voraussetzungen für einen entspannten Männerkurs. Kneten, formen, drehen, glasieren. Keine Vorkenntnisse, keine künstlerische Begabung, keine empfindsamen Beziehungen zu selbst getöpferten Müslischalen erforderlich.
Im Mittelpunkt stehen praktisches Arbeiten, die Freude am Gestalten und ein humorvoller, angstfreier Zugang zum Material. Fehler sind kein Scheitern, sondern normale Bestandteile keramischer Arbeit. Ein schiefer Becher ist wahlweise Übungsstück, Designobjekt, Stiftehalter – oder Gefäß für besonders kleine Salzstangen.
Für erwachsene Männer, die …
Vorausgesetzt werden lediglich …
Eine besondere künstlerische Begabung ist ausdrücklich nicht erforderlich.
Drei aufeinander aufbauende Stufen – vom ersten Kontakt mit Ton über funktionale Gefäße und kleine Serien bis zum eigenständig geplanten Abschlussprojekt. Jede Stufe umfasst acht Termine à 2,5 Stunden.
Der entspannte Einstieg. Du lernst die Eigenschaften von Ton und die wichtigsten Techniken des Handaufbaus – Daumen-, Platten- und Wulsttechnik – und wagst erste Schritte an der Töpferscheibe. Vorkenntnisse: keine. Es reicht, wenn du zehn Finger besitzt (Abweichungen in begründeten Ausnahmefällen erlaubt).
Alle 8 Termine ansehen ↓Grundlagen vertiefen und gezielter an Form, Funktion und Gestaltung arbeiten. Handaufbau und Töpferscheibe werden kombiniert, du entwickelst erste kleine Serien und lernst, Henkel, Füße und Deckel anzusetzen – und Fehler systematisch zu erkennen. Voraussetzung: Anfängerkurs oder vergleichbare Kenntnisse.
Alle 8 Termine ansehen ↓Für Männer, die beim Wort „Schlicker" nicht mehr an Glatteis denken. Du planst und verwirklichst ein eigenes keramisches Projekt, arbeitest an anspruchsvolleren Formen, entwickelst persönliche Oberflächen und kombinierst Techniken. Am Ende: Präsentation in der „Tonhalle der Ehre". Ein Bart ist nicht erforderlich, eine Schürze wird empfohlen.
Alle 8 Termine ansehen ↓Der Männerkurs für alle, die Ton bisher nur aus dem Baumarkt oder aus Lautsprechern kennen. Am Ende bist du „Geprüfter Ton-Anfänger mit nachgewiesener Keramikfurchtlosigkeit".
Für Männer, deren erste Schale inzwischen trocken ist. Abschluss: „Fortgeschrittener Keramiker mit kontrollierter Tonhaftung".
Der Profikurs für ambitionierte Keramiker. „Profikurs" bezeichnet das höchste Niveau der Reihe – eine berufliche Qualifikation wird dadurch selbstverständlich nicht erworben. Abschluss: „Meister des kontrollierten Matsches und geprüfter Ton-Stratege".
Das Lernen folgt einem bewährten Prinzip: anschauen – ausprobieren – leicht verzweifeln – korrigieren – stolz sein. Jeder Termin besteht aus fünf wiederkehrenden Elementen.
Ankommen, „Ton der Woche" und die Keramik-Beichte.
Kompakte Theorie zur Technik des Tages.
Die Kursleitung zeigt jeden Arbeitsschritt praktisch.
Selbstständiges Arbeiten mit individueller Anleitung.
Gemeinsam betrachten, das „Werkstück der Woche" küren.
Drei feste Rituale begleiten jeden Kurs – für Struktur, Zusammenhalt und die nötige Portion Selbstironie.
Zu Beginn jedes Termins gibt es eine kurze keramische Weisheit.
Zu Sitzungsbeginn darf berichtet werden, was schiefging:
Am Ende wird ein Werkstück mit besonderer Eigenschaft gekürt:
Wer die Reihe abgeschlossen hat, kann an einzelnen Spezialabenden weitermachen – kompakt, praxisnah und mit klarem Ziel.
Fünf Stationen, ein Werkstück – und dazwischen die üblichen kleinen Krisen.
Vier kleine Werkzeuge, null Tonstaub. Zum Aufwärmen, bevor es an die echte Scheibe geht.
Fünf Fragen. Am Ende weißt du, wie tonfurchtlos du wirklich bist.
Werkstück misslungen? Auf Knopfdruck klingt es wie Absicht.
Sag, was es werden sollte – und was es geworden ist.
Was soll rein? Wir stellen die passende Zweckbestimmung aus.
Kein Plan, welche Farbe? Das Roulette entscheidet – inklusive Prognose.
Drei Fragen, und wir sagen dir, welche Stufe zu dir passt.
Von butterweich bis gebrannt – schieb dich durch das Tonleben.
Trägt dein Henkel Verantwortung? Der Test klärt es – gnadenlos.
Diese Sätze fallen in jedem Kurs. Klick an, was du schon gehört (oder gesagt) hast – drei in einer Reihe und du hast Bingo.
Die keramische Großwetterlage der Woche – zuverlässig unzuverlässig.
Der beliebteste Themenabend rückt näher. Henkel schon mal mental vorbereiten.
Termin ist ein Platzhalter – trag dein echtes Datum in index.html ein.
Probier die Mitmach-Tools aus – für jedes gibt es einen Ehrentitel. Mal sehen, wie tonfurchtlos du wirklich bist.
Am letzten Kurstag vergeben – mit angemessener Ernsthaftigkeit, also fast keiner.
Damit du „Schlicker" im Gespräch fallen lassen kannst, ohne an Glatteis zu denken.
Flüssiger Ton als Klebstoff. Verbindet zwei Tonteile – und keine Wetterlage.
Zustand, in dem Ton fest, aber noch bearbeitbar ist. Kein Modebegriff.
Wie dick die Gefäßwand ist. Zu dünn = später Gesprächsstoff.
Aufbau aus Tonwülsten. Wurst für Wurst zum Gefäß.
Farbiger Tonschlamm zum Bemalen – noch vor der Glasur.
Der erste Brand. Macht den Ton hart und saugfähig für die Glasur.
„Ich kam wegen der Ruhe. Geblieben bin ich wegen des Brennofens."
„Meine erste Schale steht. Meistens."
„Ich sage jetzt ‚lederhart' im Büro. Keiner traut sich zu fragen."
Diese Stimmen sind frei erfunden – im Geiste aber vollkommen echt.
Beides wird gefeiert. Spott über fremde Werkstücke ist allerdings nicht erlaubt.
Kein leeres Versprechen: Wer durchhält, geht mit Titel nach Hause.
mit nachgewiesener Keramikfurchtlosigkeit
verliehen an ________________________
Was ist gerissen, runtergefallen oder anders geworden als geplant? Hier darf's raus.
Was am Ende auf dem Regal steht: Schalen, Becher und Gefäße, über deren genaue Funktion teils noch gesprochen werden muss.
Erfahren, geduldig und bei Glasurunfällen bemerkenswert ruhig.
Bedient den Brennofen als Einziger, bewahrt auch bei Glasurunfällen professionelle Ruhe und erinnert daran: Ein Brennofen ist kein warmer Aufbewahrungsschrank.
Bringt jedem das Zentrieren bei – zur Not auch dem, der beim ersten Mal kapitulieren wollte. Motto: „Rund ist eine Entscheidung."
Weiß auf den Blick, wann Ton lederhart ist, und verstreicht Verbindungen so sauber, dass später niemand mehr fragt, wo die Naht war.
Beispielhaftes Team – echte Namen und Fotos folgen.
Pro Kursstufe: 8 Termine à 2,5 Stunden, Werkstattnutzung inklusive. Ton & Glasuren nach Verbrauch.
Preise sind Platzhalter – bitte an dein Angebot anpassen.
Maximal zehn Plätze pro Kurs. Werkraum, Werkzeuge, Töpferscheiben und Brennofen sind vorhanden – mitbringen musst du nur Arbeitskleidung, Humor und die Bereitschaft, dich von einem Stück Ton gelegentlich herausfordern zu lassen.