Die dreistufige Keramik-Offensive

Töpfern ohne Angst

Der Keramikkurs für Männer, die Ton bisher nur aus dem Baumarkt oder aus Lautsprechern kennen.

Ton ist kalt, feucht, formbar – und nimmt einem nichts übel. Ideale Voraussetzungen für einen entspannten Männerkurs. Kneten, formen, drehen, glasieren. Keine Vorkenntnisse, keine künstlerische Begabung, keine empfindsamen Beziehungen zu selbst getöpferten Müslischalen erforderlich.

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3Kursstufen
8Termine je Stufe
2,5 hpro Termin
max. 10Teilnehmer
Männerhände formen ein Tongefäß an der Töpferscheibe
Ton an – Werkstatt geöffnet
Ton der Woche Ton vergisst nichts, lässt sich aber lange umstimmen.
Die Grundidee

Handwerk statt Räucherstäbchen

Im Mittelpunkt stehen praktisches Arbeiten, die Freude am Gestalten und ein humorvoller, angstfreier Zugang zum Material. Fehler sind kein Scheitern, sondern normale Bestandteile keramischer Arbeit. Ein schiefer Becher ist wahlweise Übungsstück, Designobjekt, Stiftehalter – oder Gefäß für besonders kleine Salzstangen.

Für wen ist das gedacht?

Für erwachsene Männer, die …

  • ein neues kreatives Hobby ausprobieren möchten
  • gerne handwerklich arbeiten und etwas Eigenes herstellen
  • einen Ausgleich zum Berufsalltag suchen
  • Geduld, Konzentration und Feinmotorik trainieren wollen
  • bislang glaubten, Töpfern bestehe hauptsächlich aus Blumentöpfen
  • endlich wissen wollen, weshalb Ton manchmal reißt, obwohl man alles richtig gemacht hat

Was du mitbringen solltest

Vorausgesetzt werden lediglich …

  • Interesse am Material
  • Bereitschaft, sich die Hände schmutzig zu machen
  • ein Mindestmaß an Geduld
  • die Fähigkeit, unförmige Gegenstände zunächst als „experimentell" zu bezeichnen
  • Arbeitskleidung, Humor und Herausforderungsbereitschaft

Eine besondere künstlerische Begabung ist ausdrücklich nicht erforderlich.

Die drei Kursstufen

Vom Tonklumpen zum Kulturgut

Drei aufeinander aufbauende Stufen – vom ersten Kontakt mit Ton über funktionale Gefäße und kleine Serien bis zum eigenständig geplanten Abschlussprojekt. Jede Stufe umfasst acht Termine à 2,5 Stunden.

Hände bereiten Ton an der Töpferscheibe vor
1 Anfängerkurs

Ton an!

„Töpfern ohne Angst"

Der entspannte Einstieg. Du lernst die Eigenschaften von Ton und die wichtigsten Techniken des Handaufbaus – Daumen-, Platten- und Wulsttechnik – und wagst erste Schritte an der Töpferscheibe. Vorkenntnisse: keine. Es reicht, wenn du zehn Finger besitzt (Abweichungen in begründeten Ausnahmefällen erlaubt).

8 Termine Handaufbau Erste Drehscheibe Glasieren
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Ein Töpfer formt ein Gefäß mit den Händen
2 Aufbaukurs

Keine Panik vor der Keramik

Für Männer, deren erste Schale trocken ist

Grundlagen vertiefen und gezielter an Form, Funktion und Gestaltung arbeiten. Handaufbau und Töpferscheibe werden kombiniert, du entwickelst erste kleine Serien und lernst, Henkel, Füße und Deckel anzusetzen – und Fehler systematisch zu erkennen. Voraussetzung: Anfängerkurs oder vergleichbare Kenntnisse.

8 Termine Serien Henkel & Deckel Glasurwerkstatt
Alle 8 Termine ansehen ↓
Bemalen und Glasieren einer Keramikschale
3 Profikurs

Meisterlich matschen

Die Ton-Oberstufe

Für Männer, die beim Wort „Schlicker" nicht mehr an Glatteis denken. Du planst und verwirklichst ein eigenes keramisches Projekt, arbeitest an anspruchsvolleren Formen, entwickelst persönliche Oberflächen und kombinierst Techniken. Am Ende: Präsentation in der „Tonhalle der Ehre". Ein Bart ist nicht erforderlich, eine Schürze wird empfohlen.

8 Termine Eigenes Projekt Experimentelle Oberflächen Ausstellung
Alle 8 Termine ansehen ↓
Stufe 1 · Ton an!

Töpfern ohne Angst – die 8 Termine

Der Männerkurs für alle, die Ton bisher nur aus dem Baumarkt oder aus Lautsprechern kennen. Am Ende bist du „Geprüfter Ton-Anfänger mit nachgewiesener Keramikfurchtlosigkeit".

1 Begegnung mit dem Ton „Das Material schlägt zurück"
Begrüßung, Werkstattregeln, Eigenschaften und Arten von Ton, richtiges Kneten. Praxis: In 10 Minuten spontan einen Gegenstand gestalten – wahlweise „abstrakte Männlichkeit", „früher Aschenbecher, heute Kunst" oder „Schale mit Entwicklungspotenzial". Wichtigste Erkenntnis: Ton ist wiederverwendbar, solange er nicht gebrannt wurde.
2 Daumentechnik „Mit Druck zum Erfolg"
Einfache Gefäße aus einer Tonkugel, gleichmäßige Wandstärken, Risse vermeiden. Praxis: eine persönliche Snackschale – für Erdnüsse, Schrauben, Schlüssel oder Dinge, die man später nicht wiederfindet.
3 Wulsttechnik „Wurst für Wurst zum Gefäß"
Aufbau mit Tonwülsten, Verbinden und Verstreichen, Stabilität hoher Gefäße. Praxis: ein größeres Gefäß – Krug, Vase, Werkzeugbehälter oder dekoratives Gefäß mit noch ungeklärter Funktion.
4 Plattentechnik „Keramik mit klarer Kante"
Tonplatten ausrollen, mit Schablonen arbeiten, eckige Formen bauen. Praxis: eine eckige Schale oder kleine Box mit Deckel – optional mit geheimnisvoller Aufschrift „Wichtiges Männerzeug".
5 Oberflächen & Dekoration „Mehr Struktur, weniger Fingerabdrücke"
Stempeln, Einritzen, Gravieren, Engoben, Relief. Praxis: ein Schild, eine Fliese oder ein persönliches Keramik-Emblem – Initialen, Grillzange, Fantasiewappen oder ein abstraktes Symbol, dessen Bedeutung nur der Künstler kennt.
6 Erste Schritte an der Töpferscheibe „Zentrieren oder kapitulieren"
Aufbau der Scheibe, Sitzhaltung, Zentrieren, Öffnen, Hochziehen, typische Anfängerfehler. Praxis: mindestens ein kleines Gefäß. Hinweis der Kursleitung: Ein Werkstück, das wie ein Aschenbecher aussieht, muss nicht automatisch einer sein.
7 Glasieren „Farbe bekennen"
Unterschied Engobe/Glasur, Tauchen, Gießen, Pinseln, Standfläche aussparen. Praxis: gebrannte Werkstücke glasieren und je eine Prognose abgeben: „wird vermutlich blau", „sollte matt werden", „Überraschungsobjekt".
8 Präsentation & Abschluss „Vom Tonklumpen zum Kulturgut"
Begutachtung, gemeinsame Ausstellung, Urkunden. Abschlussprüfung: Jeder präsentiert ein Werkstück und beantwortet drei Fragen: Was sollte es werden? Was ist entstanden? Wofür kann man es verwenden?
Stufe 2 · Keine Panik vor der Keramik

Der Aufbaukurs – die 8 Termine

Für Männer, deren erste Schale inzwischen trocken ist. Abschluss: „Fortgeschrittener Keramiker mit kontrollierter Tonhaftung".

1 Rückkehr des Tons „Es wird ernst, aber nicht zu ernst"
Grundlagen wiederholen, Fehleranalyse aus dem Anfängerkurs, funktionale Gefäße planen. Praxis: Entwurf eines dreiteiligen Frühstückssets (Becher, Schale, kleiner Teller).
2 Serienfertigung im Handaufbau „Drei gleiche Becher – theoretisch"
Schablonen, Wiederholbarkeit, Höhe und Durchmesser messen. Praxis: drei zusammengehörende Becher. Abweichungen bis zu zwei Zentimetern gelten als handwerklicher Charakter.
3 Henkel, Griffe & Anbauteile „Halt finden"
Henkel formen und richtig ansetzen, Feuchtigkeitszustände, Füße und Ausgüsse. Praxis: ein Krug mit Henkel. Belastungstest: Der Henkel muss das Gefäß tragen – idealerweise auch mit Inhalt.
4 Deckel & Dosen „Was nicht passt, wird passend getöpfert"
Deckelfalz, Schrumpfung, Passgenauigkeit, Deckelknöpfe. Praxis: eine Dose mit Deckel – für Kaffee, Münzen, Kabel, geheime Süßigkeiten oder Ersatzschrauben ohne erkennbare Zuordnung.
5 Aufbau größerer Formen „Jetzt wird aufgerüstet"
Größere Gefäße in Wulsttechnik, Stabilisierung, Trocknungsphasen. Praxis: ein größeres Pflanzgefäß oder eine Bodenvase. Mindestziel: von der gegenüberliegenden Raumseite sichtbar.
6 Drehscheibe für Fortgeschrittene „Rund ist eine Entscheidung"
Präziser zentrieren, gleichmäßig hochziehen, Zylinder- und Bauchformen, Abdrehen, Standringe. Praxis: zwei Gefäße ähnlicher Größe. Leichtes Wackeln wird toleriert, sofern künstlerisch begründbar.
7 Glasurwerkstatt „Chemie mit Überraschungseffekt"
Glasurkombinationen, Schichtdicken, Laufverhalten, Testplättchen. Praxis: eine persönliche Glasur-Testreihe mit Dokumentation – inklusive erwartetem Ergebnis, tatsächlichem Ergebnis und Grad der Enttäuschung oder Begeisterung.
8 Keramik-TÜV „Form, Funktion und fachkundige Ausreden"
Prüfung auf Dichtigkeit, Standfestigkeit, Henkelstabilität, Passgenauigkeit. Abschlussprojekt: Präsentation eines zusammengehörenden Sets aus mindestens drei Teilen.
Stufe 3 · Meisterlich matschen

Die Ton-Oberstufe – die 8 Termine

Der Profikurs für ambitionierte Keramiker. „Profikurs" bezeichnet das höchste Niveau der Reihe – eine berufliche Qualifikation wird dadurch selbstverständlich nicht erworben. Abschluss: „Meister des kontrollierten Matsches und geprüfter Ton-Stratege".

1 Projektentwicklung „Vom Geistesblitz zum Brennofen"
Themenfindung, Skizzen, Materialberechnung, Zeitplanung, Risikobewertung. Mögliche Projekte: Geschirrserie, Teeservice, Bierkrug-Serie, Grillplatten, Skulptur, Wandrelief, Schachspiel, Lampenfuß – oder ein Keramikobjekt mit völlig offenem Nutzwert.
2 Komplexe Handaufbautechniken „Statik für Tonfreunde"
Hohlkörper, mehrteilige Konstruktionen, Gewichtsverteilung, kontrollierte Trocknung. Praxis: Beginn des persönlichen Projekts. Der Stabilitätstest besteht hauptsächlich aus kritischem Schauen und vorsichtigem Klopfen auf den Tisch.
3 Fortgeschrittenes Drehen „Höher, breiter, dünnwandiger"
Größere Tonmengen zentrieren, hohe Zylinder, weite Schalen, Kragen und Hälse. Praxis: ein anspruchsvolles Gefäß mit festgelegten Maßen – erstmals nach technischer Skizze.
4 Montieren & Kombinieren „Aus zwei mach Kunst"
Zusammengesetzte Formen, Verbindung gedrehter und aufgebauter Teile, mehrteilige Objekte. Praxis: Erweiterung des Abschlussprojekts um mindestens ein angebautes oder separat gefertigtes Element.
5 Experimentelle Oberflächen „Rau, glatt oder bewusst schwierig"
Ritztechniken, Relief, Oxide, Engoben, Schichtungen, selbst gefertigte Werkzeuge. Praxis: Entwicklung einer persönlichen Oberflächensprache – ein Musterbrett mit mindestens sechs verschiedenen Oberflächen.
6 Glasurplanung für Fortgeschrittene „Jetzt bloß nicht alles braun machen"
Glasurkonzepte, Matt-/Glanzkontraste, Verläufe, Kombination von Engobe, Oxid und Glasur. Praxis: ein verbindlicher Glasurplan. Ungeplantes Eintauchen in den nächstbesten Glasurkübel ist nicht zulässig.
7 Fertigstellung & Qualitätskontrolle „Der letzte Schliff vor dem Feuer"
Nachbearbeitung, Verbindungen kontrollieren, Brennvorbereitung. Qualitätsfragen: Ist das Werkstück stabil? Ist die Standfläche glasurfrei? Ist der Deckel auffindbar? Muss der vorgesehene Zweck eventuell angepasst werden?
8 Meisterprüfung & Ausstellung „Tonhalle der Ehre"
Ausstellung, Präsentation der Abschlussprojekte, humorvolle Preisverleihung. Auszeichnungen u. a.: „Goldener Henkel", „Mutigste Glasurkombination", „Beste kontrollierte Asymmetrie", „Größtes Objekt mit kleinstem Deckel".
Pädagogisches Konzept

So läuft ein Termin ab

Das Lernen folgt einem bewährten Prinzip: anschauen – ausprobieren – leicht verzweifeln – korrigieren – stolz sein. Jeder Termin besteht aus fünf wiederkehrenden Elementen.

1

Humorvoller Einstieg

Ankommen, „Ton der Woche" und die Keramik-Beichte.

2

Fachlicher Kurzinput

Kompakte Theorie zur Technik des Tages.

3

Demonstration

Die Kursleitung zeigt jeden Arbeitsschritt praktisch.

4

Arbeitsphase

Selbstständiges Arbeiten mit individueller Anleitung.

5

Abschlussrunde

Gemeinsam betrachten, das „Werkstück der Woche" küren.

Wiederkehrende Kursrituale

Traditionen der Werkstatt

Drei feste Rituale begleiten jeden Kurs – für Struktur, Zusammenhalt und die nötige Portion Selbstironie.

Der Ton der Woche

Zu Beginn jedes Termins gibt es eine kurze keramische Weisheit.

„Ton vergisst nichts, lässt sich aber lange umstimmen."
„Wer zu viel Wasser nimmt, bekommt die Antwort sofort."
„Ein guter Henkel trägt Verantwortung."

Die Keramik-Beichte

Zu Sitzungsbeginn darf berichtet werden, was schiefging:

Was ist gerissen? Was ist heruntergefallen? Was sieht anders aus als geplant? Und: Wer musste sein Werkstück zu Hause bereits verteidigen?

Das Werkstück der Woche

Am Ende wird ein Werkstück mit besonderer Eigenschaft gekürt:

mutigste Form · sauberste Verbindung · interessanteste Oberfläche · kreativste Rettungsaktion · überzeugendste Erklärung
Nach den drei Stufen

Zusätzliche Themenabende

Wer die Reihe abgeschlossen hat, kann an einzelnen Spezialabenden weitermachen – kompakt, praxisnah und mit klarem Ziel.

# Bierkrug mit Haltung
# Grillen auf Keramik
# Der Mann und seine Tasse
# Ton im Garten
# Schachmatt aus Ton
# Deckel drauf
# Henkel ohne Hoffnungslosigkeit
# Glasieren ohne Glücksspiel
Der Weg

Vom Tonklumpen zum Kulturgut

Fünf Stationen, ein Werkstück – und dazwischen die üblichen kleinen Krisen.

1Tonklumpenformlos, aber voller Möglichkeiten
2Lederhartkein Modebegriff
3Schrühbrandder erste Feuerkontakt
4GlasurFarbe bekennen
5Kulturgutsteht. Meistens.
Mitmach-Ecke

Die Trockenübung für zu Hause

Vier kleine Werkzeuge, null Tonstaub. Zum Aufwärmen, bevor es an die echte Scheibe geht.

Ton-Angst-Selbsttest

Fünf Fragen. Am Ende weißt du, wie tonfurchtlos du wirklich bist.

Ausreden-Generator

Werkstück misslungen? Auf Knopfdruck klingt es wie Absicht.

Unikat-Zertifikat

Sag, was es werden sollte – und was es geworden ist.

Snackschalen-Konfigurator

Was soll rein? Wir stellen die passende Zweckbestimmung aus.

Glasur-Roulette

Kein Plan, welche Farbe? Das Roulette entscheidet – inklusive Prognose.

Kurs-Finder

Drei Fragen, und wir sagen dir, welche Stufe zu dir passt.

Reifegrad-Regler

Von butterweich bis gebrannt – schieb dich durch das Tonleben.

butterweichlederhartknochentrockengebrannt
Schieb den Regler und finde heraus, wie ernst die Lage ist.

Henkel-Belastungstest

Trägt dein Henkel Verantwortung? Der Test klärt es – gnadenlos.

Zum Ankreuzen

Werkstatt-Bingo

Diese Sätze fallen in jedem Kurs. Klick an, was du schon gehört (oder gesagt) hast – drei in einer Reihe und du hast Bingo.

Trocknungsvorhersage

Der Ton-Wetterbericht

Die keramische Großwetterlage der Woche – zuverlässig unzuverlässig.

Zusatzabend

Countdown: „Bierkrug mit Haltung"

Der beliebteste Themenabend rückt näher. Henkel schon mal mental vorbereiten.

Tage
Std
Min
Sek

Termin ist ein Platzhalter – trag dein echtes Datum in index.html ein.

Sammelbar

Deine Werkstatt-Titel

Probier die Mitmach-Tools aus – für jedes gibt es einen Ehrentitel. Mal sehen, wie tonfurchtlos du wirklich bist.

0/9 Titeln freigeschaltet
T
Selbst­getestet
A
Ausreden-Profi
U
Zertifiziert
S
Schalen-Planer
G
Glasur-Zocker
K
Kurs-Finder
R
Reifegrad-Kenner
B
Bingo-Meister
H
Henkel-Prüfer
Ruhm & Ehre

Auszeichnungen

Am letzten Kurstag vergeben – mit angemessener Ernsthaftigkeit, also fast keiner.

Goldener Henkel
Mutigste Glasurkombination
Beste kontrollierte Asymmetrie
Standfestestes Gefäß
Überraschendste Zweckbestimmung
Größtes Objekt mit kleinstem Deckel
Verdienste um den Werkraum
Fachsprache

Männer-Glossar

Damit du „Schlicker" im Gespräch fallen lassen kannst, ohne an Glatteis zu denken.

Schlicker

Flüssiger Ton als Klebstoff. Verbindet zwei Tonteile – und keine Wetterlage.

Lederhart

Zustand, in dem Ton fest, aber noch bearbeitbar ist. Kein Modebegriff.

Wandstärke

Wie dick die Gefäßwand ist. Zu dünn = später Gesprächsstoff.

Wulsttechnik

Aufbau aus Tonwülsten. Wurst für Wurst zum Gefäß.

Engobe

Farbiger Tonschlamm zum Bemalen – noch vor der Glasur.

Schrühbrand

Der erste Brand. Macht den Ton hart und saugfähig für die Glasur.

Aus der Runde

Stimmen aus der Werkstatt

„Ich kam wegen der Ruhe. Geblieben bin ich wegen des Brennofens."

Torsten, 46

„Meine erste Schale steht. Meistens."

Kai, 39

„Ich sage jetzt ‚lederhart' im Büro. Keiner traut sich zu fragen."

Bernd, 52

Diese Stimmen sind frei erfunden – im Geiste aber vollkommen echt.

Ehrentafel

Wall of Fame & Wall of Fail

Beides wird gefeiert. Spott über fremde Werkstücke ist allerdings nicht erlaubt.

Wall of Fame

  • Mutigste Form
  • Sauberste Verbindung
  • Interessanteste Oberfläche
  • Standfestestes Gefäß

Wall of Fail (liebevoll)

  • Kreativste Rettungsaktion
  • Überzeugendste Erklärung
  • „Früher Aschenbecher, heute Kunst"
  • Schale mit Entwicklungspotenzial
Am Ende winkt

Deine Urkunde

Kein leeres Versprechen: Wer durchhält, geht mit Titel nach Hause.

TON
GEPRÜFT

Geprüfter Ton-Anfänger

mit nachgewiesener Keramikfurchtlosigkeit

verliehen an ________________________

Kummerkasten

Die Keramik-Beichte

Was ist gerissen, runtergefallen oder anders geworden als geplant? Hier darf's raus.

Aus der Werkstatt

Impressionen

Was am Ende auf dem Regal steht: Schalen, Becher und Gefäße, über deren genaue Funktion teils noch gesprochen werden muss.

Wer euch begleitet

Die Kursleitung

Erfahren, geduldig und bei Glasurunfällen bemerkenswert ruhig.

O
Der Ofenmeister
Brand & Sicherheit

Bedient den Brennofen als Einziger, bewahrt auch bei Glasurunfällen professionelle Ruhe und erinnert daran: Ein Brennofen ist kein warmer Aufbewahrungsschrank.

S
Die Scheibenflüsterin
Töpferscheibe

Bringt jedem das Zentrieren bei – zur Not auch dem, der beim ersten Mal kapitulieren wollte. Motto: „Rund ist eine Entscheidung."

L
Der Schlicker-Sommelier
Aufbau & Verbindung

Weiß auf den Blick, wann Ton lederhart ist, und verstreicht Verbindungen so sauber, dass später niemand mehr fragt, wo die Naht war.

Beispielhaftes Team – echte Namen und Fotos folgen.

Was es kostet

Kurspakete

Pro Kursstufe: 8 Termine à 2,5 Stunden, Werkstattnutzung inklusive. Ton & Glasuren nach Verbrauch.

Ton-Schnupperer
320 € / Stufe 1
  • 8 Termine „Ton an!"
  • Handaufbau & erste Scheibe
  • Furchtlosigkeits-Urkunde
  • keine Vorkenntnisse nötig
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Meisterlich matschen
360 € / Stufe 3
  • 8 Termine Profikurs
  • eigenes Abschlussprojekt
  • experimentelle Oberflächen
  • Ausstellung in der Tonhalle der Ehre
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Preise sind Platzhalter – bitte an dein Angebot anpassen.

Anmeldung & Kontakt

Ton an – wir freuen uns auf dich

Maximal zehn Plätze pro Kurs. Werkraum, Werkzeuge, Töpferscheiben und Brennofen sind vorhanden – mitbringen musst du nur Arbeitskleidung, Humor und die Bereitschaft, dich von einem Stück Ton gelegentlich herausfordern zu lassen.

Deine Anmeldung ist unverbindlich. Wir melden uns mit allen Details zu Terminen und Preisen.

📍
Werkstatt-Adresse PlatzhalterKeramik-Werkraum · Musterstraße 12 · 12345 Musterstadt
✉️
E-Mail Platzhalterhallo@toepfern-ohne-angst.de
📞
Telefon Platzhalter0123 / 456 789
🕒
Kurszeiten1 Termin pro Woche · je 2,5 Stunden · abends & am Wochenende
💶
Kursgebühr Platzhalterz. B. 320 € pro Kursstufe (8 Termine) inkl. Werkstattnutzung; Ton & Glasuren nach Verbrauch
Häufige Fragen

Bevor du fragst …

Brauche ich Vorkenntnisse oder Talent?
Für den Anfängerkurs weder das eine noch das andere. Es reicht, wenn du zehn Finger besitzt und bereit bist, dir die Hände schmutzig zu machen. Eine besondere künstlerische Begabung wird ausdrücklich nicht vorausgesetzt.
Wie lange dauert ein Kurs?
Jede Kursstufe umfasst acht Termine à 2,5 Stunden – insgesamt 20 Unterrichtsstunden pro Stufe. Empfohlener Rhythmus: ein Termin pro Woche. Zwischen einzelnen Terminen können ein bis zwei Wochen liegen, damit Werkstücke trocknen und gebrannt werden können.
Was muss ich mitbringen?
Arbeitskleidung, geschlossene Schuhe, Humor – und die Bereitschaft, dich herausfordern zu lassen. Werkraum, Werkzeuge, Töpferscheiben und Brennofen sind vollständig vorhanden. Verbrauchsmaterialien wie Ton und Glasuren werden nach Bedarf gestellt.
Wie groß sind die Gruppen?
Maximal zehn Teilnehmer. So bleibt genug Raum für individuelle Anleitung, sichere Nutzung der Maschinen, persönliche Rückmeldungen – und überschaubare Schäden bei übermäßigem Einsatz von Wasser und Ton.
Muss ich alle drei Stufen belegen?
Nein. Du kannst mit Stufe 1 starten und entscheiden, ob du weitermachen möchtest. Für den Aufbau- und Profikurs sind allerdings die jeweils vorigen Kenntnisse Voraussetzung.
Wie bekomme ich meine Hand da wieder raus?
Ruhig bleiben, Scheibe stoppen, Hand langsam und mit etwas Wasser lösen – nie mit Gewalt. Solche Fragen sind bei uns ausdrücklich erlaubt, genau wie „Ist das ein Riss oder gehört das zur Gestaltung?". Die Kursleitung hat alles schon gesehen.
Was passiert, wenn mein Werkstück misslingt?
Dann gehört das dazu. Fehler gelten bei uns nicht als Scheitern, sondern als normaler Bestandteil keramischer Arbeit. Solange der Ton nicht gebrannt ist, lässt er sich ohnehin wiederverwenden. Und ein schiefer Becher ist immer noch ein hervorragender Stiftehalter.