Der Kurs für Männer, die rückwärts fahren möchten, ohne dabei neue Familiengespräche auszulösen.
Während die Physik beim Rückwärtsfahren völlig ruhig bleibt, entwickeln Zuschauer erstaunlich viel Mitteilungsbedürfnis. Der Kurs vermittelt Rangieren, Rückwärtsfahren, richtiges Beladen und das An- und Abkuppeln – und die Kommunikation, denn viele Missverständnisse entstehen nicht am Anhänger, sondern daneben.
Rangieren, Rückwärtsfahren, richtiges Beladen und An- und Abkuppeln – dazu die Kommunikation. Denn der Anhänger folgt zuverlässig dem Zugfahrzeug; die Herausforderung sitzt meistens daneben.
„Der Anhänger macht nur das, was das Auto ihm sagt. Menschen leider nicht immer."
— Professor Axel Rückwärts
Für Männer, die …
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitzubringen sind …
Maximal acht Teilnehmer, acht Termine à 2,5 Stunden – insgesamt 20 Unterrichtsstunden.
Pkw mit verschiedenen Anhängern: Kastenanhänger, Hochlader, Planenanhänger und ein kleiner Wohnwagen.
„Ein Anhänger folgt immer dem Zugfahrzeug. Die Kunst besteht darin, vorher zu wissen, wohin."
Von der Anhängerkunde bis zur Meisterprüfung – jeder Termin verbindet ein Thema mit einer konkreten Praxisaufgabe.
Ein Parcours mit Ankuppeln, Sicherheitskontrolle, Rückwärtsfahren geradeaus und um die Kurve, Einparken in eine markierte Bucht und Abkuppeln. Dazu drei Fragen: Wie verteilt sich die Ladung richtig? Warum ist die Stützlast wichtig? Was ist der größte Fehler beim Rangieren?
Nach Abschluss des Kurses rangierst du sicher – und bleibst auch beim dritten Ansetzen ruhig.
„Heute habe ich …" – dazu analysiert die Gruppe das Rangiermanöver der Woche, besonders gelungen oder besonders kreativ.
Drei kleine Werkzeuge, kein Publikum. Zum Aufwärmen vor dem ersten Rückwärtsgang.
Vier Fragen. Am Ende weißt du, wie ruhig du beim dritten Ansetzen bleibst.
Zweimal angesetzt? Auf Knopfdruck klingt es nach Technik.
Sag, was es werden sollte – und was es geworden ist.
Diese Sätze fallen bei jedem Rangiermanöver. Klick an, was du schon gehört (oder gesagt) hast – drei in einer Reihe und du hast Bingo.
Am letzten Kurstag vergeben – mit angemessener Ernsthaftigkeit, also fast keiner.
Damit du beim nächsten Mal souverän mitreden kannst.
Das Gewicht, das der Anhänger auf die Kupplung drückt – wichtig für die Fahrstabilität.
Verbindet Zugfahrzeug und Anhänger – muss sicher einrasten.
Rückwärts lenkt man scheinbar verkehrt herum – Übung macht den Häuptling.
Der Anhänger schert in Kurven aus – Abstand halten.
Die Person, die klare Zeichen gibt – ohne Zurufe, ohne Diskussion.
Sichert die Ladung, damit nichts verrutscht.
„Ich parke jetzt rückwärts ein. Ohne Kommentar von hinten."
„„Stützlast“ sage ich mit einer Ruhe, die früher undenkbar war."
„Der Anhänger folgt mir. Meistens sogar dahin, wo ich will."
Diese Stimmen sind frei erfunden – im Geiste aber vollkommen echt.
Beides wird gefeiert. Spott über fremde Manöver ist allerdings nicht erlaubt.
Probier die Mitmach-Tools aus – für jedes gibt es einen Ehrentitel.
„Langsam ist fast immer schneller."
Professur augenzwinkernd, Fachwissen ernst gemeint.
Wer den Parcours meistert, geht mit Titel nach Hause.
mit kontrollierter Rückwärtskompetenz
verliehen an ________________________
Garantiert keine perfekte Einparkleistung – reduziert jedoch nachweislich die Wahrscheinlichkeit von Sätzen wie „Lass mich mal, ich mach das."
Kuppeln, rangieren, einparken – und am Ende steht der Anhänger genau dort, wo er soll.
Maximal acht Plätze. Zugfahrzeuge und Anhänger sind vorhanden – mitbringen musst du Führerschein Klasse B, festes Schuhwerk und Humor.