Der Organisationskurs für Männer, deren Werkzeug grundsätzlich genau dort liegt, wo es gestern noch nicht lag.
Ordnung ist eine häufig unterschätzte Fähigkeit des Heimwerkens. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, künftig weniger Zeit mit Suchen und mehr Zeit mit Bauen zu verbringen.
Jeder kennt die legendäre Kiste. Der Kurs beschäftigt sich mit einer unterschätzten Fähigkeit: künftig weniger suchen, mehr bauen.
„Die kürzeste Reparatur beginnt mit dem Wissen, wo der Hammer liegt."
— Professor Werner Werkzeug
Für Männer, deren Werkzeugkoffer nur noch durch Hoffnung zusammengehalten wird – und die mitbringen:
Maximal zehn Teilnehmer, acht Termine à 2 Stunden – insgesamt 16 Unterrichtsstunden.
Mitgebracht wird der eigene Werkzeugkoffer oder eine Werkzeugkiste – im aktuellen Zustand, ganz ehrlich.
„Sollte der Deckel nur noch mit dem Knie schließen, gilt das bereits als praktisches Anschauungsmaterial."
Von der Bestandsaufnahme bis zum TÜV der Werkstatt – jeder Termin verbindet ein Thema mit einer konkreten Praxisaufgabe.
Jeder präsentiert seine neue Werkzeugorganisation, seine Werkzeugwand und sein Ordnungssystem – und beantwortet die entscheidende Prüfungsfrage: „Wo liegt Ihr 10er-Maulschlüssel?" Die Antwort muss innerhalb von 30 Sekunden erfolgen.
Nach Abschluss des Kurses findest du dein Werkzeug wieder – und kaufst es seltener doppelt.
„Heute habe ich …" – zu Beginn jeder Einheit berichtet jeder, was beim Aufräumen zutage kam.
Drei kleine Werkzeuge, keine Suchaktion. Zum Aufwärmen vor der großen Sortierung.
Vier Fragen. Am Ende weißt du, wie schnell du deinen 10er findest.
Wieder doppelt gekauft? Auf Knopfdruck klingt es nach System.
Sag, was es werden sollte – und was es geworden ist.
Diese Sätze fallen bei jedem Aufräumen. Klick an, was du schon gehört (oder gesagt) hast – drei in einer Reihe und du hast Bingo.
Am letzten Kurstag vergeben – mit angemessener Ernsthaftigkeit, also fast keiner.
Damit du beim nächsten Mal souverän mitreden kannst.
Unterteilte Box für Kleinteile – Schluss mit der Wühldose.
Sichtbare Aufhängung – was man sieht, findet man.
Wand mit Löchern für Haken – flexibel und übersichtlich.
Umrisse zeigen, wo welches Werkzeug hingehört.
Was fehlt, bevor man es beim Projekt merkt.
Etiketten, die Suchen durch Lesen ersetzen.
„Ich finde meinen 10er in 20 Sekunden. Neuer Rekord."
„Seit dem Kurs kaufe ich Werkzeug nur noch einmal."
„Meine Restkiste ist geschrumpft. Ein kleines Wunder."
Diese Stimmen sind frei erfunden – im Geiste aber vollkommen echt.
Beides wird gefeiert. Spott über fremde Werkstätten ist allerdings nicht erlaubt.
Probier die Mitmach-Tools aus – für jedes gibt es einen Ehrentitel.
„Wer zum dritten Mal einen Hammer kauft, besitzt kein Werkzeugproblem. Er besitzt ein Ordnungssystem."
Professur augenzwinkernd, Fachwissen ernst gemeint.
Wer den 10er-Maulschlüssel in 30 Sekunden findet, geht mit Titel nach Hause.
mit kontrollierter Suchkompetenz
verliehen an ________________________
Garantiert keine dauerhaft aufgeräumte Werkstatt – erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, dass künftig weniger Werkzeuge doppelt gekauft werden müssen.
Sortiert, beschriftet, griffbereit – so sieht gefundene statt gesuchte Zeit aus.
Maximal zehn Plätze. Bring deinen eigenen Werkzeugkoffer mit – im aktuellen Zustand. Alles Weitere ist vorhanden.