Männerakademie · Kurs 12

Effektives Weghören

Der Kommunikationskurs für Männer, die gelernt haben, dass nicht jede Information sofort verarbeitet werden muss.

Hinweise, Meinungen, Verbesserungsvorschläge und spontane Aufgaben erreichen uns überall – nicht jede Botschaft ist gleich relevant. Dieser Kurs schult eine unterschätzte Kompetenz: Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Aufmerksam zuhören, ohne auf jedes Geräusch sofort reagieren zu müssen.

Semesterprogramm Direkt anmelden
8Termine
8Themen
1Familiengespräch
100%Gelassenheit
Mann mit Kopfhörern blickt gelassen in die Ferne
Kommunikationsweisheit der Woche Wer jede Bemerkung beantwortet, verlängert viele Gespräche unnötig.
Grundidee

Zuhören heißt nicht sofort handeln

Nicht jede Bemerkung verlangt eine Lösung – manchmal genügt ein verständnisvolles Nicken. Der Kurs schult die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

„Man hört nicht schlechter. Man priorisiert besser."

— Professor Horst Hörmal

Für wen ist der Kurs?

Für Männer, die …

  • regelmäßig mehrere Aufträge gleichzeitig erhalten
  • sich fragen, warum aus „Kannst du mal schauen?" ein Drei-Stunden-Projekt wird
  • zwischen wichtigen Informationen und Hintergrundrauschen unterscheiden möchten
  • lernen wollen, dass aktives Zuhören manchmal bedeutet, zunächst nichts zu sagen

Worum es geht

Aufmerksam zuhören, ohne auf jedes Geräusch sofort zu reagieren. Zwischen den Zeilen hören, zum richtigen Zeitpunkt nachfragen – und erkennen, dass die lauteste Stimme nicht automatisch die wichtigste ist. Selektives Zuhören ersetzt dabei niemals Respekt.

Semesterprogramm

Acht Termine bis zum Familiengespräch

Von den Grundlagen des selektiven Zuhörens bis zur Meisterprüfung – jeder Termin verbindet ein Thema mit einer konkreten Praxisaufgabe.

1 Grundlagen des selektiven Zuhörens Praxis: Hörfilter erkennen
Wahrnehmen, was gesagt wird – und was nur Geräusch ist. Praxis: die eigenen Hörfilter erkennen.
2 Prioritäten setzen Praxis: Wichtig oder nur laut?
Lautstärke ist keine Dringlichkeit. Praxis: Aussagen nach echter Wichtigkeit sortieren.
3 Das strategische Nicken Praxis: Körpersprache üben
Präsenz zeigen, ohne sofort zu handeln. Praxis: aufmerksame Körpersprache und das strategische Nicken üben.
4 Rückfragen mit Wirkung Praxis: „Jetzt oder irgendwann?“
Die richtige Frage zur richtigen Zeit spart Stunden. Praxis: klärende Rückfragen gezielt einsetzen.
5 Zwischen den Zeilen hören Praxis: Was wurde wirklich gesagt?
Absicht und Wortlaut unterscheiden. Praxis: den eigentlichen Kern einer Aussage erfassen.
6 Die Kunst des Abwartens Praxis: Nicht jede Pause füllen
Schweigen als Werkzeug begreifen. Praxis: Pausen aushalten, statt sie zu füllen.
7 Konfliktfreie Gesprächsführung Praxis: Zuhören ohne Verteidigung
Verstehen kommt vor Rechtfertigen. Praxis: zuhören, ohne sofort in Verteidigung zu gehen.
8 Meisterprüfung Praxis: Das Familiengespräch
Alltagsszenarien richtig deuten. Praxis: im Familiengespräch den echten Auftrag erkennen und angemessen reagieren.

Meisterprüfung: Das Familiengespräch

Die Teilnehmer erhalten Alltagsszenarien aus Familie, Beruf und Freizeit. Die Aufgabe: den eigentlichen Auftrag erkennen, Nebengeräusche ausblenden, angemessen nachfragen – und nur auf das tatsächlich Gesagte reagieren.

Lernziele

Was du danach kannst

Nach Abschluss des Kurses unterscheidest du zuverlässig „Das wäre schön." von „Mach das bitte heute."

  • Gesprächsinhalte priorisieren
  • Nebensätze erkennen
  • Ironie von Arbeitsaufträgen unterscheiden
  • Rückfragen zum richtigen Zeitpunkt stellen
  • hektische Situationen gelassener bewältigen
  • zwischen „Das wäre schön." und „Mach das bitte heute." unterscheiden
Verbindlich

Die goldenen Regeln des effektiven Weghörens

Fünf Regeln, die Gespräche kürzer und Beziehungen entspannter machen.

  • Erst verstehen, dann handeln.
  • Nicht jeder Halbsatz ist ein Arbeitsauftrag.
  • Ein freundliches „Meinst du das gerade ernst?" spart erstaunlich viel Zeit.
  • Schweigen ist gelegentlich produktiver als eine Sofortlösung.
  • Selektives Zuhören ersetzt niemals Respekt.
Ritual

Die Hörbeichte

„Heute habe ich …" – zu Beginn jeder Einheit gesteht jeder ehrlich seine Kommunikations-Momente.

… eine Aufgabe erledigt, die eigentlich niemand vergeben hatte.
… zum ersten Mal nachgefragt, statt sofort loszulaufen.
… gemerkt, dass die lauteste Stimme nicht immer die wichtigste ist.
… eine Diskussion durch Schweigen verkürzt.
… verstanden, dass manche Sätze lediglich laut gedacht wurden.
Lehrstuhl

Der Professor

H
Professor Horst Hörmal
Angewandte Gesprächsfilterung & kontrollierte Reizverarbeitung

„Zwischen Hören und Reagieren liegt oft die beste Entscheidung."

Professur augenzwinkernd, Fachwissen ernst gemeint.

Am Ende winkt

Deine Urkunde

Wer das Familiengespräch besteht, geht mit Titel nach Hause.

GUT
PRIORISIERT

Geprüfter Kommunikationsfilter

mit kontrollierter Reizselektion

verliehen an ________________________

Berechtigt ausdrücklich nicht dazu, die Worte der Partnerin, des Partners oder anderer wichtiger Menschen dauerhaft zu ignorieren. Sie bestätigt lediglich die Fähigkeit, in komplexen Kommunikationssituationen gelassen zu priorisieren.

Zwischen Reiz und Reaktion

Impressionen

Zuhören, kurz durchatmen, priorisieren – und erst dann antworten.

Anmeldung & Kontakt

Erst zuhören – wir freuen uns auf dich

Acht Termine. Teilnehmerzahl und Dauer je Termin auf Anfrage (Platzhalter). Mitbringen musst du vor allem die Bereitschaft, gelegentlich zunächst nichts zu sagen.

Deine Anmeldung ist unverbindlich. Wir melden uns mit allen Details zu Terminen und Preisen.

📍
Seminarraum PlatzhalterMännerakademie · Musterstraße 12 · 12345 Musterstadt
✉️
E-Mail Platzhalterhallo@maennerakademie.de
📞
Telefon Platzhalter0123 / 456 789
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Umfang8 Termine · Dauer & Gruppengröße auf Anfrage
💶
Kursgebühr Platzhalterauf Anfrage
Häufige Fragen

Bevor du fragst …

Geht es hier darum, nicht mehr zuzuhören?
Im Gegenteil. Es geht um aufmerksames Zuhören – und darum, Wichtiges von Hintergrundrauschen zu unterscheiden, statt auf jede Bemerkung sofort zu reagieren.
Wie viele Termine sind es?
Acht Termine mit acht Themen, von den Grundlagen bis zum abschließenden Familiengespräch. Dauer je Termin und Gruppengröße stimmen wir individuell ab.
Brauche ich Vorkenntnisse?
Nein. Mitbringen solltest du vor allem Humor und die Bereitschaft, gelegentlich zunächst nichts zu sagen.
Darf ich meine Partnerin künftig ignorieren?
Ausdrücklich nein. Selektives Zuhören ersetzt niemals Respekt – die Urkunde bestätigt nur gelassenes Priorisieren, kein dauerhaftes Überhören.
Was ist die Meisterprüfung?
Ein „Familiengespräch": Aus Alltagsszenarien den eigentlichen Auftrag erkennen, Nebengeräusche ausblenden, angemessen nachfragen und nur auf das tatsächlich Gesagte reagieren.